Zwischen Mensch und Wildnis: Die Ökologie der Mensch-Tier-Koexistenz

Ob in der Wildnis, der Kulturlandschaft oder im eigenen Garten: Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist so alt wie die Menschheit selbst – und heute konfliktreicher denn je. Während wir Lebensräume unaufhaltsam verändern, drängen Wildtiere zurück in unsere Kulturlandschaften oder werden gezielt wieder angesiedelt. Dies fordert uns heraus, tradierte Grenzen neu zu überdenken und Wege zu finden, wie ein friedliches, respektvolles Miteinander auf Augenhöhe gelingen kann.

Unter dem Titel „Zwischen Mensch und Wildnis: Die Ökologie der Mensch-Tier-Koexistenz“ bewegen wir uns am 25. und 26. September im Spannungsfeld von anthropogenem Einfluss, Wiederansiedlung sowie natürlicher Rückkehr. Wir möchten durch interdisziplinäre Einblicke zu einer spannenden Diskussion über die Zukunft der Mensch-Tier-Interaktion einladen.

Das diesjährige Programm beleuchtet die vielschichtigen Beziehungen zu unseren tierischen Nachbarn aus unterschiedlichen Perspektiven: Wir spüren der hochemotionalen Ökologie und Politik rund um die Rückkehr des Wolfes nach und fragen uns am Beispiel des Bibers, wie der Weg von der Konfrontation zur echten Koexistenz gelingen kann. Doch wir blicken nicht nur auf die großen Säugetiere: Auch die faszinierende, oft bedrohte Welt der Ameisen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft wird beleuchtet. Schließlich widmen wir uns der Frage, ob der majestätische Habichtskauz durch gezielte Wiederansiedlungsprojekte eines Tages wieder dauerhaft zur Avifauna des Almtals gehören kann.

Kommen Sie mit uns ins Gespräch, diskutieren Sie mit und entdecken Sie neue Wege für ein nachhaltiges Miteinander von Mensch und Natur.